Gendern

Von Feigenblättern und Kosmetik...Kommunikation als Selbstzweck am Bespiel des Binnen-Is

Aufmerksamen Lesern meines Blogs ist es vielleicht nicht entgangen, dass ich Binnen-I-Verweigerer bin. Außer wenn es der Kunde unbedingt will...oder sagen wir braucht, texte ich stets ganz traditionell... Uhh...total retro...oder rückschrittlich...konservativ vielleicht... Aber das hat genau zwei Gründe: Der 1.: Ich liebe die deutsche Sprache. Der 2.: Es ist reiner Selbstzweck und dient genau Null der Gleichberechtigung. Es ist ein perfektes Beispiel dafür, wenn Kommunikation zum Selbstzweck wird...Kommunikation darf aber nie Selbstzweck sein, Kommunikation hat immer einen Auftrag, ein Anliegen, einen übergeordneten Nutzen. Das Binnen-I ist ein Feigenblatt. Keine Frau hat je eine Gehaltserhöhung, eine Beförderung oder einfach mehr Respekt und Wahrnehmung erlebt, weil irgendwer gegendert hat. Das Binnen-I ist reine Kosmetik...vorzugsweise von jenen genutzt, die sich Feminismus und Gleichberechtigung auf die Fahnen heften...Ich stelle gar die These auf, dass es mitunter vorkommt, dass das Binnen-I genutzt wird, um Gleichberechtigung zwar zu zeigen und sie gleichzeitig nicht leben zu müssen. Ich werde weiter nicht gendern und weiter Feministin sein und für die Gleichberechtigung der Frau kämpfen.