Bill Gates

Unser Held Bill Gates und die Frage, warum gerade die Image-Profis mit einem Image-Problem kämpfen?

„If I were down to my last dollar, I’d spend it on PR“ - also Bill Gates würde seinen letzten Dollar in PR investieren. Gut, als einer der reichsten Männer der Welt, wird die Aussage nicht so schnell auf die Probe gestellt. Aber diese Grundeinstellung macht ihn schon mal zum Helden meiner Zunft. Es haben nur leider nicht alle Manager diese Ansicht. Es ist doch etwas kurios, dass wir, die PR-Branche, die eigentlich Profis in Sachen Image sind, mitunter ein Image-Problem haben. Als enthusiastische Gründerin und Neo-Geschäftsführerin einer PR-Agentur hab ich in den letzten Wochen nicht nur ein Mal die Frage gestellt bekommen: eine PR-Agentur? Läuft da das G’schäft überhaupt noch? Mehr denn je, ist meine unerschrockene Antwort. Als Vollblut-PR-Profi fühle ich mich ja fast persönlich angegriffen. Der Hintergrund ist ganz klar, für viele ist PR klassische Medienarbeit, Presseaussendungen publizieren, Pressekonferenzen organisieren, Medienkontakte pflegen. Das war einmal. Das schaut im Zeitalter der Digitalisierung ganz anders aus. Die PR ist wie viele andere Branchen ebenso in einem Transformationsprozess. Aus One-Way-Information wurde Engagement und Involvement. Das macht den Job heute sicher viel kleinteiliger und differenzierter, aber umso spannender und unverzichtbarer – für Bill Gates, für alle anderen Companys da draußen und für die PR-Branche selbst.